Abreise

Wie froh bin ich, dass ich weg bin. Selten war ich reifer für eine Reise. Ich habe das Gefühl, als ginge mir alles auf die Nerven. Jede noch so geringfügige Kleinigkeit, sonst kaum beachtet, zerrt an den Nerven. Aber morgen geht’s endlich los. Keine große Reise dieses Jahr, keine fremden Völker, keine neue Kultur. Nur Bayern! Drei Wochen lang Bayern. So lange war ich hier noch nie. Ich werde versuchen, die Bayern so zu wahrzunehmen, als seien sie Angehörige einer mir fremden Kultur.

Ob es hier an der Tanke auch ein Gewinnspiel gibt, bei dem es eine Ziege als Hauptpreis gibt wie letztes Jahr in Ochiwarongo? Ich bin gespannt. Das einheimische Hefeweizen vom der Brauerei Hopf in Miesbach schmeckt schon mal.

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