Durch die wilden Highlands

Inverrnes gilt als Tor zu den Highlands. Von hier aus lassen sich Auflüge und Touren in alle Richtungen unternehmen. An entsprechenden Angeboten besteht auf Seiten der Tourismusbranche kein Mangel. Aber warum den vermeintlich bequemen Weg gehen und sich für einen ganzen Tag in einen Bus zu setzen mit Leuten, die man sich nicht aussuchen kann. Wenn ich an die seltsamen Menschen denke, denen wir gestern begegnet sind (fast ausschließliche Deutsche!!!), will ich mir nicht vorstellen, einen ganzen Tag an diesselben qua touristischem Zwang gefesselt zu sein. Einer blieb mir in besonders in Erinnerung. Er trat auf in Baskenmützen, Tweedsakko und Stoffhosen, sah in seiner Staffage schottischer aus als die Dudelsack spielenden Kinder mit ihren roten Gesichtern und den dunklen Kilts. Was soll das. Lief herum wie der Burgherr auf Eilan Donan. Egal. Um uns also dem touristischen Viehtrieb ein wenig zu entziehen, mieteten wir uns ein Auto (was insgesamt gesehen sogar billiger war als die guided Tours) und zogen auf eigene Faust los.

Uzupis und Schweineohren

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Moin,
gestern haben wir also die Republik Uzupis besucht. Ein kleines Viertel in Wilna voll mit verrückten Leuten. Aber wie so oft sind auch hier schon ein paar Wohlhabende zugezogen, die ein paar Häuser bezogen haben, die den besten Blick über die restliche Stadt bieten. In 10 Jahren wird sich dieses Viertel sehr verändert haben. Genaueres über die Republik Uzupis und vor allem deren Verfassung findet man sicherlich bei google. Spannende Sache. Am späten Nachmittag servierte die Bedienung zum Bier die berühmten geräucherten Schweineohren. Was soll ich sagen, man kann sie essen… Ich denke aber, dass sie mit jedem Bier besser werden. Fritiert wären sie sicher auch nicht schlecht.

Wilna

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Viele Grüße aus der Hauptstadt Litauens. Hier geht’s ziemlich gemütlich zu. Kaum Verkehr, wenig Touristen, dafür viel zu sehen und viele kleine Cafés zum Entspannen.
Hier gibt es einen Staat im Staat: die Republik Uzupis, mitten in der Stadt. Eine Ansammlung von Künstlern und Fre
igeistern, die sich Ende der 90iger eine eigene Verfassung gaben, die jedem Bürger erlaubt, “sich wie ein Hund zu fühlen und zu verhalten “.
Genauer untersuchen wir diesen Staat erst morgen.