Eine Kreuzfahrt im Kleinen und clever Parken in Oslo

Welch ein Kontrast: drei Tage Punk-Festival im Ruhrpott und gestern eine Kreuzfahrt im Kleinen. Auf den 20 Stunden Fahrt von Kiel nach Oslo wird einem alles geboten, was man   von einer Kreuzfahrt erwartet: ein riesiges Schiff mit 8 Restaurants, einem halben Dutzend Bars, Kino, Schwimmbad, Disko, Fitnessraum und Spa und Showprogramm, alles getaucht in bunten Kitsch. Solch ein Zinnober für eine Autofähre, die nur 20 Stunden unterwegs ist. Immerhin, langweilig wird einem nicht. Und 20 Stunden in der fensterlosen Kabine will man schließlich auch nicht hocken. Wir haben uns für das Fitness-Wohlfühlprogramm entschieden und sind nicht ins Kino gegangen. Die Überfahrt war im Ganzen recht ruhig, soweit ich das beurteilen kann. Leichtes Schaukeln erinnerte einen, dass man auf See war. Für die 15min Verspätung entschuldigte man sich mehrfach aufrichtig. Ein Klacks bei 20 Stunden Fahrt. Von der Fähre zum Hostel waren es nur ein paar Kilometer. Dauerhaft Parken ist im Zentrum von Oslo aber unmöglich oder im Parkhaus lächerlich teuer. Ein Mitarbeiter des Hostels gab den Tipp. Einfach das Auto auf dem Parkplatz  von IKEA (am Standrand) abstellen und mit dem IKEA-Shuttlebus (kostenlos) zurück in die Innenstadt. Und genau so haben wir es auch getan, nachdem wir das Gepäck im Hostel gelassen haben. Wenn das Auto übermorgen noch steht, war das ne super Idee 🙂

Am Nachmittag noch einen ausgedehnten Stadtrundgang ( knappe 10km) und dabei erste Eindrücke gesammelt. Besonders nett ist das Viertel Grønerlokka, kleine Shops, viele hippe Bars. Hier kann man es aushalten. Anbei noch ein paar Bilder von der Kreuzfahrt und Oslo. Das schiefe Gebäude ist die Oper. Praktisch: man kann drauf herumlaufen.

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